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Eine Universität mit zwei Fragen zu beginnen, scheint angemessen zu sein.
Was ist die Zeppelin Universität?
Die Zeppelin Universität ist eine staatlich anerkannte Universität in privater Trägerschaft.
Als Hochschule zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik lehrt und forscht sie konsequent interdisziplinär, individualisiert und international durch ihre innovativen Konzepte wie StudentStudies, TandemCoaching und GlobalStudies. Die Bachelor- und Master-Studiengänge zielen auf zukünftige verantwortungsbewusste Entscheider und kreative Gestalter ab – im Bereich des Managements von Institutionen in Wirtschaft, Kultur und Politik.
Die Zeppelin Universität sucht ihre Studierenden selbst aus. Die Studierenden suchen ihre Universität aus. Sie ist eine Stiftungsuniversität und im Rahmen einer Bürgschaft gegenüber dem Land Baden-Württemberg langfristig finanziert durch eine Vielzahl renommierter Unternehmen sowie durch die Zeppelin Stiftung.
Alle Studiengänge der Zeppelin Universität sind durch die Akkreditierungsagenturen ACQUIN bzw. FIBAA erfolgreich akkreditiert und vom Ministerrat des Landes Baden-Württemberg staatlich anerkannt worden Weitere Informationen zu Thema Akkreditierung finden Sie hier.
Wozu die Zeppelin Universität?
Es gäbe eine Reihe von bildungspolitischen Forderungen, wie sie seit Jahren diskutiert werden, die für die Gründungsmotivation angeführt werden könnten. Einen Anfang zu machen, von der Diskussion zur Realisation zu kommen, ist sicherlich ein Impuls, aber nicht der wesentliche!
Alle an der Zeppelin Universität Beteiligten, ob Wissenschaftler, Verwaltung, Gesellschafter, Förderer oder die Studierende, sehen die Universität als ihre Anregungsarena, in der die eigenen Leidenschaften und Fähigkeiten freiheitlich beim Lernen und Forschen entwickelt werden können – individualisiert, interdisziplinär und im internationalen Kontext. Einen solchen Ort, an dem Dialoge wichtiger sind als Vorlesungen, an dem Lernen Vorrang vor Wissen hat, an dem individuelle Leidenschaften und Nachfragen im Studienangebot Berücksichtigung finden, an dem Forschung irritierend sein darf und nicht nur der wissenschaftlichen Gemeinschaft allein dienen muß, an dem zufällige Gespräche hilfreicher sind als Sprechstunden, an dem Persönlichkeiten auf Persönlichkeiten treffen – in der Lehre, im Coaching, in der Forschung, in der Weiterbildung oder Beratung; einen solchen Ort wollten wir einfach gründen.
Es ist der Wunsch der Exzellenz eines Experiments, daß aus einer Haltung der unbändigen Neugier und der undisziplinierten Suche nach Lösungen, Problemen, Antworten und Fragen sich immer wieder neu erfindet.
Die Studierenden ebenso wie die wirtschaftliche, kulturelle und politische Praxis stellen diese Universität vor die wichtigste Prüfung – jeden Tag aufs Neue: Die Prüfung von Sinnhaftigkeit, Verantwortlichkeit und Nachhaltigkeit der Lehre und Forschung.
Eine konsequente Problemorientierung als Ausgangspunkt für die Arbeit mit Theorien sowie die Theoriearbeit macht dabei die Suche nach der gesellschaftlichen Relevanz allen Lernens und Forschens der Zeppelin Universität deutlich.
Das Fazit zu dieser Universität wurde von dem französischen Philosophen Jacques Derrida im Jahr 1998 bei seinem Vortrag im Rahmen der Presidential Lectures der Stanford University zum Thema „Die unbedingte Universität“ vorweggenommen: „Eine Universität müßte also auch ein Ort sein, an dem nichts außer Frage steht.“
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