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Die ZU und ihre Studierenden


Name: Anna Fedke
Alter: 24
Studiengang: CCM
Semester: 6


Eine Berufsausbildung zur Verlagskauffrau hatte sie bereits hinter sich, als Anna Fedke vor sechs Semestern zum Studium der Kultur- und Kommunikationswissenschaften an die ZU kam. Seither hat sie sich in vielfältiger Hinsicht engagiert – ob in studentischen Gremien oder aber vor allem im Organisieren, ihrer Leidenschaft. Fünf Semester lang war sie deswegen auch studentische Hilfskraft im Event-Management der ZU und hatte dabei eine ganz besondere Herausforderung zu bewältigen: Gemeinsam mit ihrer Kommilitonin Uta Lambertz hatte sie die Projektverantwortung für das Sommerfest 2008 der ZU. Es stand unter dem Motto „zu|kreativ“ und fokussierte dabei auf den zweiten Standort der ZU, das Fallenbrunnen-Gelände. Fedke und Lambertz gelang es dabei, das ehemalige Kasernengelände einen Tag lang sozusagen in die Zukunft zu richten - mit Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen, zahlreichen Kunstprojekten und eben einem großen Fest mit weit mehr als 1000 Gästen. Mehrere Semester war Anna Fedke außerdem als Semestersprecherin an studentischen, unipolitischen Gremien beteiligt und wirkte ferner beim „Pioneers Wanted“ an der Auswahl späterer Kommilitonen mit. Außerhalb der Uni hat sie gerne mit den ZU|Treterinnen Fußball gespielt. Momentan absolviert sie ein Praktikum bei einem Verlag in New York.


| Die Zeppelin Universität hat diesmal Sie als besonders eigenwilligen Studierenden ausgewählt. Ist das in irgendeiner Weise überhaupt berechtigt?

Wenn eigenwillig bedeutet, dass ich einen eignen Willen habe, stimmt das wohl. Ob dieser aber so besonders ist, müssen Sie andere fragen. Es ist eben mein persönlicher Wille. Da aber jeder seinen eigenen Willen hat, ist eigentlich auch jeder Pioneer of the Month.

| Wenn Sie sich selbst mit sieben Worten beschreiben sollten, dann wären dies…:

Bodenständig, zielstrebig, meist gut gelaunt, organisiert-chaotisch

| … und die ZU in sieben Worten?

Schnell vorbei, polarisierend, herausfordernd, gelegentlich aufgeblasen, (auf eine bestimmte Weise) liebenswert

| Inwieweit hat die ZU ihre Eigenwilligkeit unterstützt bzw. nicht verhindert?

Ich wurde immer unterstützt, so lange ich bereit war, eigene Themen zu finden und diese durch Eigeninitiative selbst zu fördern. Auch wenn diese auf den ersten Blick nicht immer meinem Fachbereich oder dem Seminarinhalt entsprochen haben.

| Was war Ihre wichtigste Überraschung in Ihrem bisherigen Studium?

Dass CCM’ler Kostenrechnung und CME’ler Philosophie mögen und dass es Seminare gibt, in denen man gemeinsam über Dinge diskutieren kann, ohne dass es sich nach Stammtisch anhört.

| Und welche Frage ist noch immer unbeantwortet?

Steht tatsächlich nichts außer Frage?

| Wem genau würden Sie von einem Studium an der ZU abraten?

Jedem, der außer den Seminaren und der Bibliothek nichts mit seiner Uni zu tun haben möchte.

| … und wem eines empfehlen?

Jedem, der sich einbringen will und der bereit ist, sich mit unipolitischen Themen auseinanderzusetzen. Man sollte außerdem das Bedürfnis haben, selbständig Themen zu identifizieren, ihnen auf den Grund zu gehen und Gedanken zu Ende zu denken.

| Was dürfen wir von Ihnen noch erwarten – nach dem Studium?

Das wüsste ich auch gerne…





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geändert: 27.07.2009