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Die ZU und ihre Studierenden


Name: Philipp Ditzel
Alter: 27
Studiengang: Public Management and Governance (Master)
Semester: 5

In den australischen Adelaide Hills engagierte er sich für das Programm „Trees for Life“, in der spanischen Sierra Nevada wirkte er mit bei der Renaturierung einer Steinwüstenlandschaft, im indischen Bangalore arbeitete er mit Kindern aus den umliegenden Armutsvierteln, und in Nepal hat er gemeinsam mit mit PMG-Kommilitonen eine Konferenz organisiert sowie dort Workshops zum Thema Föderalismus mit nepalesischen Studenten veranstaltet: Philipp Ditzel. Der gebürtige Heidelberger hatte bereits ein abgeschlossenes Ingenieursstudium im Bereich Umwelttechnik in Münster absolviert, bevor es ihn an die ZU zog. Seine Diplomarbeit hatte ihn dabei nach Saudi Arabien geführt; darin befasste er sich mit der Bewertung von Infrastruktursystemen, zugleich arbeitete er an einem Privatisierungsprojekt im Nahen Osten für ein deutsches Consulting-Unternehmen mit. Das Interesse für den Schnittstellenbereich zwischen Öffentlichem und Privatem sowie der Wunsch, seine Analysefähigkeiten zu schärfen, führten Ditzel schließlich zum Masterstudium an die ZU. Dabei engagierte er sich im Leitungsteam der studentischen Organisationsberatung „Whyknot“ und machte sich zusammen mit drei PMG-Kommilitonen im Bereich Public Sector Beratung selbstständig. Derzeit beschäftigt ihn seine Masterthesis, die sich auseinandersetzt mit Wandel und Wissen in Organisationen des Wassersektors. Zur Vorbereitung war er den Sommer über bei einem deutschen Beratungsunternehmen in Amman und half dabei mit, Projekte für und mit dem dortigen Wasserministerium zu realisieren.


| Die Zeppelin Universität hat diesmal Sie als besonders eigenwilligen Studierenden ausgewählt. Ist das in irgendeiner Weise überhaupt berechtigt?

Die ZU setzt Eigenwilligkeit voraus, wer diese nicht besitzt, landet an einer anderen Universität.

| Wenn Sie sich selbst mit sieben Worten beschreiben sollten, dann wären dies:  

offen.begeisterungsfähig.unkompliziert.herausforderungsliebend.zielstrebig.kreativ-verspielt.genießend.

| … und die ZU in sieben Worten?

Anders und ambitioniert. Intensiv und anstrengend. Bereichernd, inspirierend und herrlich gelegen!

| Inwieweit hat die ZU ihre Eigenwilligkeit unterstützt bzw. nicht verhindert?

Sie bietet die passende Arena, um Eigenwilligkeit nachzugehen, zu fördern und zu reflektieren – welch ein Luxus!

| Was war Ihre wichtigste Überraschung in Ihrem bisherigen Studium?

Wie viel Spaß es bereiten kann, mit Politik- und Verwaltungswissenschaftlern, Juristen, Psychologen, Wirtschaftswissenschaftlern, Ingenieuren, Geografen und Kulturwissenschaftlern in einem Seminar zu sitzen und unterschiedlichsten Fragestellungen nachzugehen…

| Und welche Frage ist noch immer unbeantwortet?

…stammen alle Wellen auf dem Bodensee tatsächlich von Schiffen?

| Wem genau würden Sie von einem Studium an der ZU abraten?

Konformen und herausforderungsscheuen Gleichdenkern.

| … und wem eines empfehlen?

Thematischen Grenzgängern. Ambitionierten Individualisten. Experimentierfreudigen
(Um-)Denkern


| Was dürfen wir von Ihnen noch erwarten - nach dem Studium?

Erwartung ist Einschränkung, lasst euch überraschen. Es wird sicherlich spannend…




E-Mail-Kontakt zu Philipp Ditzel



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geändert: 03.04.2009