Name: Mareike Katharina Besecke Alter: 21 Studiengang: Corporate Management & Economics - Bachelor Semester: 4
Über eine Wirtschaftsstudentin kann sich eine Künstleragentur in London als Praktikantin schon wundern. Eine Studentin, die eine Seminararbeit zu Netzwerken von Kulturmanagern schreibt und dazu hartnäckig Interviews im Kultursektor führt. Eine, die zum Praktikum auch schon im Marketing, Recruiting und Labor war und die mit einem zwanzigköpfigen Team ihr eigenes Tanztheater mit 70 tanzenden und 70 musizierenden und singenden Jugendlichen und Erwachsenen auf die Bühne gebracht hat. In den ersten zwei Semester hat Mareike Besecke das Eventmanagement der ZU unterstützt, ein Seminar zum Thema Mnemotechnik mit Christiane Stenger organisiert und als stellvertretende Sportbeauftragte den Ruder- und Tanzbereich koordiniert. In den folgenden zwei Semestern hat sie das Tanztheater-Projekt „Acsidant“ (Act! Sing! Dance!) initiiert und geleitet sowie am Lehrstuhl für Unternehmensführung und Personalmanagement an einem Projekt zur Globalisierung geforscht. Neben dem Studium gibt sie Fitnesskurse, wenn sie nicht gerade für das Kulturressort einer Zeitung schreibt. Lärm macht sie besonders gerne mit dem Schlagzeug, zum eigenen Ausdruck favorisiert sie den Tanz und zum Auspowern paddelt sie im Drachenboot. Gerade hat Mareike Besecke ein Praxissemester bei einer Unternehmensberatung eingelegt und beschäftigt sich mit Top-Executive-Vergütungsfragen. Und Focus Campus wählte sie unter die „Top 50 Campus-Menschen 2007“ in Deutschland – auf Rang 12.
| Die Zeppelin Universität hat diesmal Sie als besonders eigenwilligen Studierenden ausgewählt. Ist das in irgendeiner Weise überhaupt berechtigt?
Ja.
| Wenn Sie sich selbst mit sieben Worten beschreiben sollten, dann wären dies…:
Zupackend, vielseitig, mutig, ehrgeizig, neugierig, aktiv, sensibel.
| … und die ZU in sieben Worten?
Anders, begeisternd, unternehmerisch, inspirierend, irritierend, fordernd, fördernd.
| Inwieweit hat die ZU ihre Eigenwilligkeit unterstützt bzw. nicht verhindert?
Die ZU erlebe und nutze ich seit meinem ersten Semester als Nährboden. Sie fördert und fordert, aber toleriert auch. In dieser Umgebung war es möglich, ein Projekt wie Acsidant zu planen, organisieren und durchzuführen. Es ist möglich, sich zu fokussieren, ohne sich festzulegen. Durch das Belegen von Kursen verschiedener Departments kann es gelingen, mit verschieden „Brillen“ Systeme und Menschen zu beobachten und neue Fragen zu stellen.
| Was war Ihre wichtigste Überraschung in Ihrem bisherigen Studium?
Dass die Theorie Lust auf die Praxis macht und die Praxis Lust auf die Theorie.
| Und welche Frage ist noch immer unbeantwortet?
Warum der Tag nur 24 Stunden und die Woche nur sieben Tage hat.
| Wem genau würden Sie von einem Studium an der ZU abraten?
Menschen ohne Fragen.
| … und wem eines empfehlen?
Vor-, Mit- und Nachdenkern.
| Was dürfen wir von Ihnen noch erwarten – nach dem Studium?
Leidenschaft, Begeisterung & Einsatz für ein Thema oder eine Idee zwischen Kultur und Wirtschaft, zwischen Möglichkeit und Unmöglichkeit sowie zwischen Hierarchie und Heterarchie.
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E-Mail-Kontakt zu Mareike Katharina Besecke

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