Bachelor-Programme der ZU im CHE-Ranking: Sehr gutes Abschneiden insbesondere von PMG und CCM
Bachelor-Studiengang PMG auf Platz 5, CCM auf Platz 8, CME auf Platz 15 von 70 universitären Programmen in Deutschland.
Die Zeppelin Universität (ZU) wurde im aktuellen Universitätsranking 2009/2010 des „Centrum für Hochschulentwicklung“ (CHE) wieder bewertet und erreicht eine insgesamt sehr gute Position innerhalb der deutschen Universitäten in den Bereichen der Wirtschaftswissenschaften, der Medien- und Kommunikationswissenschaften und der Politikwissenschaften. „Diese Ergebnisse sind für eine mitten im Aufbau befindliche Privatuniversität eine ermutigende Bestätigung. Spitzenpositionen für die multidisziplinäre Ausrichtung der Programme bereits nach nur gut fünf Jahren sowie die weiter auszubauende Forschungsreputation sind Verpflichtung für die anstehende Verdoppelung der Lehrstuhl- und Studierendenzahl“, kommentiert ZU-Präsident Professor Dr. Stephan A. Jansen die Ergebnisse und dankt allen „mutigen Studierenden, unermüdlichen Mitarbeitern und klugen Wissenschaftlern“ für das gemeinsam Erreichte.
Zu den Ergebnissen im Einzelnen Das erst vor zwei Jahren gestartete Studienprogramm Public Management & Governance belegte im Bereich der Politikwissenschaften aus dem Stand heraus den fünften Platz und wurde damit höher bewertet als vergleichbare Angebote der Universität Potsdam und der Jacobs University Bremen. Diese ausgezeichnete Erstplazierung teilt sich die ZU mit den Universitäten Eichstätt-Ingolstadt, Erfurt, Münster, Passau und St. Gallen. Der Head of Department, Prof. Dr. Eckhard Schröter, zeigt sich erfreut: „Mit unserem managementorientierten Bachelor-Programm in Politik- und Verwaltungswissenschaften ist es uns gelungen, ein an den modernen Anforderungen an Managementaufgaben im öffentlichen Sektor ausgerichtetes grundständiges Studienangebot am Markt zu etablieren.“ Er verweist auf das weitere Wachstum: Drei weitere Lehrstühle sind bereits besetzt – so z.B. Prof. Dr. Helmut Willke aus Bielefeld auch Prof. Guy Peters PhD von der Pitsburgh University. Drei Lehrstühle sind in der Berufung – darunter das Deutsche Telekom Institute for Connected Cities.
Das Studienprogramm Communication & Cultural Management ist im Bereich der Kommunikationswissenschaften – vor vier Jahren gestartet –mit dem Platz 8 aus dem Stand unter die zehn besten Programme der deutschen Unilandschaft gelangt. Bei vier von fünf Indikatoren, „Studienorganisation“, „Praxisbezug“, „Betreuung“ und „Studiensituation insgesamt“, gehört die ZU zur Spitzengruppe. Damit liegt die ZU gleichauf mit den Angeboten der Universitäten Augsburg, Eichstätt-Ingolstadt, HMT Hannover, Hohenheim, Ilmenau und Potsdam. Die ersten Absolventen des Studienbereichs der ZU arbeiten vor allem im Bereich des Managements von Kulturinstitutionen, in Kommunikationsagenturen, in Professional Service Firms oder qualifizieren sich für herausragende Masterprogramme.
Das Studienprogramm Corporate Management & Economics belegte im Bereich der Wirtschaftswissenschaften in drei Kategorien die Höchstbewertung und kam insgesamt auf Platz 15 der insgesamt 70 Universitäten in Deutschland. Damit lag das Programm im oberen Viertel – unter Führung von Mannheim, TU München und Münster sowie der privaten Business Schools. Dieses Programm war erstmalig vor einem Jahr von der Zeitschrift „Handelsblatt Karriere“ bewertet worden und belegte dort den achten Platz. Auch hier zeigt sich der weitere Ausbau: Neben dem Lehrstuhl für Marketing des Neuroökonomen Prof. Dr. Peter Kenning von der Universität Münster wird derzeit das Buchanan Institute für Entrepreneurial Finance und das Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen besetzt.
Student Johannes Heinze zum Ranking: „Als Studierender der Wirtschaftswissenschaften freue ich mich sehr über den erneuten Ranking-Erfolg meiner Uni. Es ist schön zu sehen, dass sich die ZU in allen angebotenen Studienrichtungen etablieren konnte und den Vergleich zu traditionellen Top-Unis auch objektiv in keiner Weise scheuen muss."
Studienbedingungen schon Spitzengruppe. Forschungsreputation gründungsbedingt weiter auszubauen. Die jeweils höchstmöglichen Bewertungen bei drei bzw. vier von insgesamt fünf Kategorien sind in dieser erstmaligen Bewertung für unsere junge, im Aufbau befindliche Universität eine ermutigende Bestätigung des eingeschlagenen Weges.
Das Ranking zeigt aber auch die weiter notwendigen Bemühungen auf dem Weg zu einer forschungsorientierten Universität auf: Schwächere Bewertungen erhielt im Bereich CME die Kategorie „Forschungsdrittmittel“ sowie bei allen Programmen die Kategorie „Forschungsreputation“. Methodische Probleme dieser Ranking-Methode liegen naturgemäß in der Bewertungsabhängigkeit vom Alter der Universität, was sich insbesondere in der Kategorie „Forschungsreputation der Professoren“ zeigt.
Ungeachtet der auch in der zuzwölf-Strategie festgeschriebenen weiteren Forschungsorientierung ist zu berücksichtigen, dass seit dem Stichtag der Rankingerhebung, Oktober 2007, sieben neue Lehrstühle besetzt wurden und zahlreiche Forschungsdrittmittel vom BMBF, der DFG und auch der Industrie attrahiert werden konnte.
Zur Methodik des CHE-Ranking Das Ranking basiert auf einer Befragung von Studierenden, Professoren und der Auswertung von Fakten. Das CHE-Ranking gibt es bereits seit 10 Jahren und es gilt unter Experten als das aussagekräftigste Hochschulranking im deutschsprachigen Raum. Die Ergebnisse der Untersuchung werden bewusst nicht zu einer Gesamtpunktzahl zusammengerechnet. Statt einem Gesamtsieger, bietet das CHE ein multidimensionales Ranking. Mehrere Ranglisten, nach ganz unterschiedlichen Kriterien individualisierbar erstellbar, ermöglichen ein differenziertes Bild von den Stärken und Schwächen der einzelnen Hochschulen.
Die Details finden Sie hier.
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