Praktische Erfahrungen Zwei
Praktika bei einem Gesundheitskonzern, ein Praktikum bei MdB Friedrich
Merz, zwei Praktika bei BASF in Ludwigshafen und Bratislava
Pläne für die Zukunft Ein Jahr Market Development in Osteuropa für BASF in Bratislava und Warschau
Lieblings-Wissenschaftler & Theorie F.A. Hayek: Darstellung des Zusammenhangs von Marktwirtschaft, Demokratie und individueller Freiheit
R.
Sennet: Kritische Auseinandersetzung mit den Auswirkungen einer neuen
Spielart des Kapitalismus auf Gesellschaft, Organisationen und
Individuen
Studiengang Bachelor in Communication & Cultural Management | B.A. CCM Studienschwerpunkt Kulturtheorie
Praktische Erfahrungen Praktika
in Künstleragenturen in Berlin und New York, Praktikum im Development
und Fundraising der Bayerischen Staatsoper, Assistenz in der
Konzertplanung und im Management beim Münchener Kammerorchester
Pläne für die Zukunft Forschungsorientiertes Masterstudium
Lieblings-Wissenschaftler & Theorie Michel
Serres' Parasitismus. Faszinierende Ansichten zur Omnipräsenz des
Parasiten, die u.a. auf Dekonstruktion, Abweichung und Störung basieren
Studiengang Master in Public Management & Governance | M.A. PMG
Studienschwerpunkte Ich
habe in zwei Jahren Studium des Masters Public Management &
Governance 26 „Fächer“ belegt – da fällt die Angabe eines
Studienschwerpunktes nicht leicht. Ich möchte es so formulieren: Auf
Basis von netzwerk-, system- und demokratietheoretischen Kenntnissen,
verbunden mit Grundlagen der politischen Ökonomie und der Juristerei,
habe ich mich insbesondere mit Fragestellungen des
Schnittstellenmanagements zwischen Verwaltung und Politik
(Verwaltungssteuerung), Verwaltung und Bürger (bürgerschaftliches
Engagement) und zwischen Verwaltungen (z.B. Shared Service Center), der
Ausgestaltung von effizienten Regeln, des Non Profit Managements und
der Regionalpolitik beschäftigt.
Praktische Erfahrungen Während
der Zeit an der Zeppelin Universität habe ich als Tutorin gearbeitet,
bei einer Unternehmensberatung an der Umsetzung der Europäischen
Sozialpolitik (ESF) in Baden-Württemberg mitgewirkt, in einer
interdisziplinären studentischen Projektgruppe eine umfangreiche
Regionalanalyse durchgeführt, sowie im Rahmen eines Auslandspraktikum
bei der Bertelsmann-Tochter Arvato am Projektcontrolling einer
außergewöhnlichen Public Privat Partnership zwischen Arvato und einer
englischen Kommune mitgearbeitet. Durch meine Senatstätigkeit habe ich
zudem Erfahrungen in der Gremienarbeit und bei der Formulierung von
Regelungsentwürfen gesammelt. Derzeit organisiere ich mit drei weiteren
Studierenden das 9. Deutschlandforum des Innovator Clubs, an welchem
wir auch für die inhaltliche Ausrichtung verantwortlich sind.
Pläne für die Zukunft Wenn
man mich lässt, möchte ich zurück in die öffentliche Verwaltung – trotz
der Karriereaussichten. Mich reizen die besonderen Herausforderungen
des öffentlichen Sektors: Innovationen und Investitionen bei
gleichzeitiger Sparauflage, die Verpflichtung Zuständigkeiten
einzuhalten trotz hoher Interdependenzen zwischen den einzelnen
policies, das simultane Mitdenken von Sach-, Politik- und Medienebene,
die zahlreichen organisatorischen Verflechtungen zwischen Politik,
Verwaltung, Agenturen, Unternehmensberatungen, sozialen Initiativen -
regional, national, europäisch und ggf. global. Und warum? Ich möchte
an der Ausgestaltung der Aufgaben- und Verantwortungsteilung zwischen
Staat, Gesellschaft und Markt direkt mitwirken. Für mich geht es um die
aktive Mitgestaltung einer Gesellschaft in der ich gerne leben möchte.
Lieblings-Wissenschaftler & Theorie Diese
Frage sollte mir erst gestellt werden, wenn ich 70 Jahre oder älter
bin. Mich hat in den letzten zwei Jahren vieles geprägt und eine
Lieblingstheorie ist nicht wie ein Lieblings-T-Shirt: mit Theorien
steht man oft auf Kriegsfuss, ist erst begeistert dann wieder
enttäuscht... Um trotzdem einen Antwort zu geben: Über die
demokratietheoretischen Ideen von Jacques Rancière habe ich oft
nachgedacht. Die Systemtheorie nach Niklas Luhmann lässt mich Dinge
sehen und beschreiben, die ich vorher nicht wahrgenommen habe. Ich hab
es noch nicht geschafft Richard Rorty in Ruhe zu lesen, könnte mir aber
vorstellen, dass auch er zukünftig zu dieser Aufzählung gehört.
Studiengang Bachelor in Communication & Cultural Management | B.A. CCM
Studienschwerpunkte Meine
Studienschwerpunkte waren (im Rahmen des Studiums) die
Kulturwissenschaften, wo wir mit philosophischen und soziologischen
Texten gearbeitet haben, und (außerhalb des Studiums) Theorie und
Praxis des Theaters.
Praktische Erfahrungen Meine
Praxiserfahrung könnte man als das Gegenteil oder (so sehe ich das) als
die Ergänzung dazu sehen: Meine Praktika habe ich in der
Kommunikationsarbeit für einen kleinen Verlag, in der Redaktion eines
Stuttgarter Stadtmagazins, in der Kommunikationsabteilung des
Hessischen Rundfunks und schließlich - hier schließt sich der Kreis zum
Theater - als Hospitantin bei Calixto Bieito in Barcelona gemacht.
Pläne für die Zukunft Die
nächsten 1 1/2 Jahre verbringe ich an der Schnittstelle zwischen meiner
praktischen Erfahrung und meiner (noch) sehr theoretischen Liebe: Als
Assistentin in der Kommunikationsabteilung des schauspielfrankfurt.
Danach möchte ich meine Spezialisierung auf das Theater auch im Studium
fundieren: Ich möchte den Masterstudiengang Dramaturgie in Frankfurt
oder Hamburg, oder den Master in “Angewandte Theaterwissenschaften” in
Gießen studieren.
Lieblings-Wissenschaftler & Theorie Mein
Lieblingswissenschaftler ist derzeit Hans-Ulrich Gumbrecht: Durch
seinen Vortrag und die Lektüre von “Diesseits der Hermeneutik” bin ich
auf die Unterscheidung von Sinnkultur und Präsenzkultur gestoßen und
sie verfolgt mich nun seit Wochen: Wenn ich über moderne Kunst
diskutieren, wenn ich Albert Camus oder Antonin Artaud lese, wenn ich
mich über das Bildungssystem Deutschlands streite und eben auch, wenn
ich über das Theater nachdenke.