Maria Nordman wurde vom Lehrstuhl für Kulturmanagement und inszenatorische Praxis an die Zeppelin Universität eingeladen, um dort eine intergenerative Arbeit mit Studenten und Schülern zu realisieren. In einer Abendveranstaltung lädt sie zu einer dialogischen Vorstellung ihrer Arbeiten ein.
Wenn von Kunst im öffentlichen Raum die Rede ist, gilt die kalifornische Künstlerin Maria Nordman als eine Vertreterin der ersten Stunde. Sie selbst spricht allerdings lieber von „Werken in der Stadt“, und dies markiert zugleich ihren sehr viel weiter gefassten und ganz eigenständigen Begriff künstlerischer Praxis. Nordmans Arbeiten fordern stets dazu heraus, durch andere zur Aufführung gebracht zu werden. Im Zentrum ihrer integrativ oder performativ angelegten Projekte, mit denen sie seit den 1970er Jahren international bekannt wurde, steht die Aktivierung eines kollektiven Möglichkeitssinns.
Maria Nordman war 1977, 1982, 1987auf der documenta vertreten, darüber hinaus wurden ihre Arbeiten im Dia Centre for the Arts, New York und in der Peggy Guggenheim Collection in Venedig und zahlreichen deutschen Museen, wie etwa der Staatsgalerie Stuttgart, gezeigt.