Christian Boros (Berlin) Die „Sammlung Boros“ und ihre Positionierung im Kunstfeld
Mit den Worten „Ich sammle Kunst, die ich nicht verstehe“ beschreibt Christian Boros sein Auswahlkriterium für den Aufbau der Sammlung Boros. Seit 1990 sammeln der Wuppertaler Werbeagenturchef Christian Boros und seine Frau Karen Lohmann hochwertige zeitgenössische Kunst, so dass ihre Privatsammlung inzwischen auf ca. 500 Arbeiten von Künstlern wie Damien Hirst, Olafur Eliasson, Elizabeth Peyton, Wolfgang Tillmans, Anselm Reyle, Manfred Pernice, Tobias Rehberger, John Bock, Wilhelm Sasnal, Santiago Serra und Michel Majerus angewachsen ist. Als Standort für die exquisite Sammlung und ihre öffentliche Präsentation dient heute ein martialischer Hochbunker in Berlin-Mitte, der gezielt dafür umgebaut wurde. Seit 2008 werden hier Skulpturen, Rauminstallationen sowie Licht- und Performancearbeiten ausgestellt, die von den Künstlern selbst installiert und inszeniert, zum Teil verändert und ergänzt wurden, um die schwierige Raumsituation im Bunker zu meistern; andere Arbeiten wurden eigens für den Bunker geschaffen.
www.sammlung-boros.de
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Monika Sosnowska, "Ohne Titel", (2005), Sammlung Boros, Berlin Foto: © Noshe
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