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Unvollständige Akteure. Komplexer werdende Ökonomie.


Rational-Choice Theorie in der Diskussion
Die Ökonomie klärt sich auf vielen Ebenen über sich selbst auf: in der institutional economcis, in der evolutionary economics, in der neueren Rationalitätsdiskussion etc. Die Fähigkeit der Akteure, rational zu entscheiden, ist nicht kontextunabhängig. Neuere Theorien sind gefragt und zu erörtern, vor allem die epistemologische Leistungsfähigkeit verschiedener ökonomischer Theorien. Die Lage ist offen. Der Perfektionismus des methodologischen Individuums (aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts) ist einer Zulassung von bounded rationality gewichen. Aber bounded rationality ist nur eine beschränktere Sichtweise des rational choice. Sind solche Formen der choices legitim? nützlich? Das Buch untersucht verschiedene Möglichkeiten. Eine interessante Variante ist die der ‚kommunikativen Steuerung'. ‚Unvollständige Akteure' sind komplettierungsoffen. Hier lassen sich Marktszenen ‚steuern'. ‚Unvollständige Akteure' sind adaptionsoffen. Sie leben riskant. Sie sind ‚legalisierte Wildheit', deswegen faszinierend.
Weitere Informationen unter www.vs-verlag.de


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geändert: 27.11.2006