Studierende der Zeppelin Universität erlebten bei Exkursion zur UNO internationale Politik
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22.06.2010
Wie internationale Politik funktioniert und organisiert ist, das erlebten ein Dutzend Master-Studierende der Zeppelin Universität bei einer dreitägigen Exkursion zu den Vereinten Nationen nach Genf. „Das Ziel dieser Reise war es, unsere Master-Studierenden in Kontakt mit wichtigen Entscheidern der UNO und andere Organisationen zu bringen“, berichtet Dr. Gary Anderson, Leiter des „International Office“ an der ZU und zugleich Politikwissenschaftler über den Besuch in Genf. Anderson leitete die Exkursion, an der internationale Studierende der ZU aus Äthiopien, Brasilien, Ghana, Indonesien und Mexiko teilnahmen. Sie alle studieren an der ZU Politik- und Verwaltungswissenschaften und sind Stipendiaten des Deutschen Akademischen Austausch-Dienstes (DAAD) und dabei speziell des DAAD-Programms „Public Policy and Good Governance“, das sich dem Thema der „guten Regierungsführung“ widmet.
Begrüßt wurde die ZU-Gruppe in Genf im „Palais des Nationes“, dem zweiten Hauptsitz der UNO neben New York. In Vortrags- und Gesprächsrunden ging es um die zentralen Aufgabenfelder und Zuständigkeiten der UNO in Genf: die des Hohen Kommissars für Menschenrechte, des Hohen Flüchtlingskommissars sowie des Amtes für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten. Besuche in den diplomatischen Vertretungen Deutschlands und Äthiopiens sowie der permanenten Beobachtungsmission Palästinas bei den Vereinten Nationen rundeten schließlich das Programm ab. Gary Anderson jedenfalls war mit dem Ergebnis der Exkursion sehr zufrieden: „Neue Kontakte wurden geschmiedet und neue Perspektive gewonnen.“
Foto: Unmittelbare Einblicke in die internationale Politik: Die ZU-Studierenden mit ihrem Delegationsleiter Dr. Gary Anderson (2. v. l.)